Arnold, Claudia
Wenn Wald und Lachen sich begegnen
Manchmal braucht es nicht viel, um wieder bei sich anzukommen: ein paar Schritte zwischen Bäumen, ein bewusstes Atmen, ein Klang, ein Lachen.
Claudia Arnold beschäftigt sich seit mit diesen Momenten – und mit der Frage, wie sich innere Ruhe und Lebendigkeit miteinander verbinden lassen.
Claudia Arnold
Claudia Arnold ist Lachyogalehrerin, leitet gemeinsam mit Monika Roth den Lachclub Weinheim und ist an verschiedenen Volkshochschulen mit Lachyogakursen und Lachspaziergängen aktiv. Seit 2015 begleitet das Lachyoga sie. Zunächst aus Neugier, später als fester Bestandteil ihres Alltags und ihrer Arbeit. 2016 absolvierte sie die Lachyogaleiter:innenausbildung, 2023 folgte die Lachyogalehrer:innenausbildung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist für sie das Lachtelefon, bei dem es darum geht, Menschen allein über die Stimme einen Moment von Leichtigkeit zu schenken. 2025 kam die Fortbildung zur Kursleiterin für Waldbaden – Achtsamkeit in der Natur hinzu.
Was dabei entstehen kann
Teilnehmende berichten häufig von:
- einem Gefühl von Erdung und innerer Ruhe
- einer vertieften Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse
- Momenten von Leichtigkeit, die nicht gemacht, sondern zugelassen werden
Der Wald wird dabei zum aktiven Erfahrungsraum.
3 Fragen an Claudia
Wann oder wo erlebst du in deinem Alltag im Moment am meisten Leichtigkeit?
Der Tag beginnt mit Leichtigkeit- ich treffe mich seit 3 Jahren jeden Morgen um 6.00 im Zoom mit 7 Lachyogis (Andrea, Alexandra, Betty, Birgitta, Gosia, Martina und Sindy) wir haben gemeinsam die Lehrerausbildung bei Sandra und Susanne gemacht-, wir lachen, erleben Stille, meditieren und geben uns einen positiven Impuls für den Tag. Diese Morgenroutine ist ein Schatz und eine besondere Verbundenheit, wofür ich dankbar bin.
Viel Leichtigkeit erlebe ich, wenn ich mit anderen Menschen lache, im Lachclub, an der Volkshochschule, mit meinen Azubis. Wichtig ist das Lachen mit meinen Patienten, die ich täglich besuch.
Ich bin zudem sehr dankbar, Teil vom Team des Lachtelefons zu sein. Hier habe ich täglich die Möglichkeit habe mich einzuschalten und mit anderen Menschen, die ich nicht kenne, nicht sehe, gemeinsam zu lachen und eine Verbindung zu spüren.
Was hat sich durch das Lachen (oder durch deine Arbeit damit) in deinem Blick auf Menschen oder auf dich selbst verändert?
Das Lachen hat tatsächlich alles verändert: Es hat mein Leben und meinen Blick auf die Welt komplett transformiert. Ich kann in jeder Situation etwas Positives sehen. Es liegt an mir, wie ich Situationen wahrnehme und ich habe immer wieder die Wahl mich dafür zu entscheiden.
Was wünschst du dir für die Welt?
Ich wünsche mir, dass jeder Mensch sein Lachen findet. Daraus wünsche ich mir Frieden, Geborgenheit, Gesundheit, Leichtigkeit, Zuversicht und einen Blick für das Positive und Gute, was jeden Tag geschieht.
Eine Übung zum Waldbaden mit Lachyoga
Suche dir einen Baum aus, der dich besonders anspricht.
Schau ihn erst aus einer gewissen Entfernung an.
Wenn möglich, umrunde ihn.
Versuche alles zu erfassen, den Wuchs, die Größe, welche Nachbarn er hat.
Sind Äste abgebrochen?
Hat sein Stamm Verletzungen oder irgendwelche Besonderheiten?
Gehe näher heran und fühle Rinde, Blätter oder Nadeln.
Welchen Eindruck macht der Baum auf dich?
Stark? Biegsam? Verwachsen?
Setze dich unter den Baum und schau nach oben durch die Zweige zum Licht.
Genieße die Verbundenheit.
Beende die Übung mit einem Bewunderungslachen für diesen besonderen Baum und die Schönheit der Natur und einer Dankbarkeitsatemübung
Workshop im Rahmen des Kongresses 2026
Claudia Arnold bringt Shinrin-Yoku beim Lachyoga-Kongress 2026 ein und erweitert damit das Spektrum um eine stille, naturverbundene Perspektive auf das Lachen. Wer neugierig ist auf achtsame Formen von Lachyoga und auf das Zusammenspiel von Natur, Körper und Emotion, findet hier einen offenen Raum zum Mitgehen.
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